Wuppertal, 17.06.2003
Entsorgungswirtschaft vor neuen Herausforderungen
Auch ein 100%ig kommunales Unternehmen, wie die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH (AWG), muss sich den Herausforderungen des Marktes und den neuen gesetzlichen Vorgaben stellen, um auch in Zukunft im Markt Bestand und gegenüber dem Bürger seine Leistungsfähigkeit nachweisen zu können. Dazu gehört schon heute eine leistungsfähige Logistik und eine umwelttechnisch optimierte Verbrennung im eigenen Müllheizkraftwerk. Für eine moderne, wettbewerbsorientierte Unternehmensführung zählen dazu aber auch eine Reihe von weiteren Aktivitäten im Bereich der Entsorgung, bis hin zum Autorecycling, die die AWG der bergischen Wirtschaft und ihren Bürgern anbietet. Zukünftig ist für die AWG die überregionale Zusammenarbeit ein entscheidender Faktor. Der öffentlich-rechtliche Abfallwirtschaftsverband EKOCity, an dem die Städte Wuppertal, Remscheid, Bochum, Herne sowie die Kreise Ennepe-Ruhr und Recklinghausen und der Kommunalverband Ruhr beteiligt sind, ist der Schlüssel für langfristige Entsorgungssicherheit zu erträglichen Gebühren. Die AWG mbH ist in diesen Verbund als operativ tätiges Unternehmen mit seinen Logistik- und Verbrennungskapazitäten eng eingebunden. Weitere Informationen über AWG finden Sie unter www.awg-wuppertal.de

Was bedeutet EKOCity für die Wuppertaler Wirtschaft? Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Wie werden sich Gebühren und Preise entwickeln? Ist auch zukünftig die Entsorgungssicherheit zu verträglichen Preisen gewährleistet? Wo sind die Stärken dieser Entsorgungskooperation und welche Chancen hat ein solcher überregionaler Zusammenschluss, der gleichzeitig die Eigenständigkeit der einzelnen Unternehmen beibehält? Auf diese Fragen versuchten die Geschäftsführer der AWG, Herr Wolfgang Herkenberg und Herr Dipl.-Ing. Conrad Tschersich im Rahmen des "Business Breakfast" eine Antwort zu geben.

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