Remscheid, 22.11.2006
THEMA: Innovation

Der Kostendruck auf die Industrie in NRW wird nicht geringer. Wettbewerber aus den neuen EU-Ländern und Asien bringen klassische Produkte zu niedrigen Preisen auf den deutschen Markt. Die Antwort auf diese Herausforderung ist: Noch mehr Innovation.

Innovation erfordert in den Betrieben gut ausgebildete Fachkräfte. Grund- und Weiterbil-dung sind deshalb das Fundament für eine erfolgreiche Industrie. Das Berufsbildungs-zentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie erfüllt seit 50 Jahren diese Aufgabe.

Beim Business Breakfast am 22. November 2006 berichtete Markus von Dreusche, Geschäftsführer, wie das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektro-industrie durch Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen ihre Aufgabe zukünftig noch verstärkt wahrnehmen wird. Herr von Dreusche: “Lebenslanges Lernen ist längst kein Schlagwort mehr, sondern eine unbedingte Notwendigkeit”.

Bereits im Jahr 1936 begann die Remscheider Metallindustrie, die Ausbildung ihrer Mitar-beiter systematisch zu fördern und zu verbessern. Zusammen mit der Stadt Remscheid schuf man eine Gemeinschaftslehrwerkstatt. 1952 gründeten der Arbeitgeberverband und die IHK eine Nachfolgeorganisation. Seit dem hat sich die Arbeit stetig weiterentwickelt. Neben der eigentlichen Berufsausbildung nimmt die berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung einen breiten Raum ein. Kooperationspartner aus der Industrie sind u. a. Siemens, Spinner, Heidenhahn, Traub, und General Electric. Mehr Information unter www.bzi-rs.de.

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