Märkische Region, 11.05.2005
THEMA: Einbindung in einen internationalen Konzern

Oft wird behauptet, dass ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen viel flexibler, schneller und agiler ist als ein internationaler Konzern, der mit langen Entscheidungswegen kämpfen muss. Die Unternehmen, die als Tochtergesellschaften in einen Konzern eingebunden sind, haben aber auch Vorteile - in Form von internationalen (und globalen) Kontaktnezten, die u.a. große Einkaufsvolumen und gemeinsames Wissen bieten.

Am 11. Mai 2005 berichteten Herr Michael Kohlhaas, Geschäftsführer, und Herr Robert Matzke, Leiter Betriebswirtschaft der Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG, wie ein Konzern mit weltweiten Tochtergesellschaften funktioniert. Unter dem Titel “Einbindung in einen internationalen Konzern - am Beispiel von Stora Enso Kabel” erfuhren wir, wie Probleme und Lösungen aussehen und welche Vor- und Nachteile so eine Einbindung hat. Stora Enso Kabel ist mit 1000 Mitarbeitern eine 100%-ige Tochter des skandinavischen Stora Enso-Konzerns. Das Werk fertigt holzhaltige, gestrichene Druckpapiere, hauptsächlich für die Herstellung von Zeitschriften und Versandhauskatalogen. Die Jahresleistung liegt bei etwa 600.000 Tonnen Papier.

Der Konzern Stora Enso ist ein globaler Hersteller von Papier, Verpackungsmaterial und Forstprodukte. Etwa 45.000 Angestellte erwirtschaften einen Umsatz von ca. 12 Mrd EUR in 40 Ländern auf drei Kontinenten (Europa, Nordamerika und Asien). Stora Enso ist der weltgrößte Hersteller von Papier & Board (Kapazität: 16,4 Mio t) und der drittgrößte Hersteller von Forstprodukten (Kapazität: 7,7 Mio t). Hauptsächliche Kunden sind Verlage, Druckereien und die Verpackungsindustrie. Weitere Informationen finden Sie unter www.storaenso.com

Zurück zur Terminübersicht